Archiv für Dezember 2010

Neujahrsansprache der Initiative AW3P

Freitag, 31. Dezember 2010

19:00 Uhr

Mit dem Ende des Jahres 2010 geht auch ein Jahrzehnt zu Ende, das aus unserer Sichtweise, nur mit “Digitalen Abmahnwahn” trefflich zu beschreiben ist.

Spätestens mit Einführung der schnellen Breitbandverbindungen für das Internet wird schnell deutlich, in kurzer Zeit lassen sich, frei und kostenlos, große Datenmengen in den P2P-Netzwerken verbreiten. Was anfänglich gedacht war, zum Austausch von selbst gemachten Filmen, Fotos und Texten unter Freunden, explodierte im Phänomen “Internettauschbörse”. Denn es wird klar, genau so schnell, kann man aber auch aktuelle Filme aller Sparten, Musik, Programme und PC-Games “tauschen” .

Durch hausgemachte Probleme der Contentindustrie (analoge Vertriebsmodelle, krampfhaftes Festhalten an den Markt übersättigten CD/DVD Verkäufen usw.) und dem resultierenden Überlebenskampf der analogen Contentindustrie musste sich gegen das digitale freie Tauschen gewehrt werden. Was in den Hinterhöfen der Schulen nicht gelang, wurde jetzt durch die Digitalisierung und Erkennbarkeit des Betreffenden durch die Datenspur möglich. Ende 2005 wurde der Abmahnwahn

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Admonitus vulgaris MMX

Donnerstag, 30. Dezember 2010

00:45 Uhr

Admonitus vulgaris [von lat. admonere "ermahnen" und lat. vulgaris "gemein] ist eine ganz besondere Spezies. Vielen auch, als der sogenannte gemeine Abgemahnte bekannt. Von Board:Gulli.com, Netzwelt.de/Forum, Verein gegen den Abmahnwahn e.V. bis hin zum Forum AW3P, was zeichnet diese Spezies in ihrer Entwicklung des Abmahnwahns von 2005 bis 2010 aus? In einer oberfränkischen Studie: “Admonitus vulgaris MMX”, möchte ich die Ergebnisse darlegen.

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Irrtümer des Abgemahnten

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1. Es gibt eine Gemeinschaft der Abgemahnten

Von einer Minderheit wird gern versucht eine Fahne der “Einigkeit” hoch zuhalten und sich hinter dieser zu verstecken. Diese soll jeden suggerieren, jeder der postet oder sich engagiert geht es um die Gemeinschaft der Abgemahnten nach dem Motto: “Abgemahnte dieser Welt, vereinigt

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Die große 1und1 Weihnachtsgeschichte: Der zweite Auskunftsversuch

Sonntag, 26. Dezember 2010

16:15

Karikatur: Steffen Heintsch – 2010

Von vielen schon vermutet, hat sich noch vor Ende des Jahres die Auskunftspraxis der Reseller Provider bestätigt. Grundlage der Befragung dieser Provider bildete ein Zitat des Pressesprechers des LG Köln, der feststellte

Zitat Dr. Eßer:
[...]“Zunächst einmal ist es so, dass ein Beschluss nur diesen Antragsgegner zur Auskunftserteilung verpflichtet bzw. berechtigt.”[...]

Aufgrund der gängigen Praxis, wurde aber schnell ersichtlich, das nur ein Auskunftsbeschluss gegen den Netzbetreiber Telefónica O2 Germany GmbH & Co. OHG am LG Bielefeld bzw. LG München beantragt und bewilligt wird, aber trotzdem die Reseller-Kunden mit Klarnamen und Anschrift beauskunftet werden.

Von Interesse war jetzt, wer beauskunftet auf welcher

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Weihnachten ist nun da!

Freitag, 24. Dezember 2010

00:00 Uhr

Gastebuch Pics

GB PicsKrippe

Im Namen der Initiative Abmahnwahn-Dreipage, wünsche ich allen Lesern ein gesegnetes Weihnachtsfest sowie besinnliche Stunden im Kreise Eurer Lieben, in Frieden, Liebe und Harmonie.

Vergesst einfach einmal für drei Tage den Abmahnwahn, lasst das Forum, Forum sein und tankt neue Kraft im Geiste der Weihnacht.

In diesem Sinne

Steffen Heintsch

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Antwort vom LG Bielefeld

Donnerstag, 23. Dezember 2010

14:00 Uhr

Am 13. Dezember berichtete AW3Page hinsichtlich einer Anfrage an das Landgericht Bielefeld, betreffs vorherrschender Auskunftsbewilligung bei Privatpersonen im Auskunftsverfahren nach § 101 Abs. 9 UrhG.

Einerseits wurde uns vom LG Köln die regelmäßige Rechtsauffassung mitgeteilt:

Dr. Dirk Eßer, Vorsitzender Richter und Pressesprecher LG Köln:
[...]“Anträge auf Akteneinsicht durch Privatleute werden hier dem Gesetz entsprechend wie folgt behandelt: Die Einsichtnahme kann entweder auf der Geschäftsstelle oder bei der Geschäftsstelle des Amtsgerichts am Wohnort des Betroffenen erfolgen. Eine Übersendung der Akten an Privatpersonen kommt nicht in Betracht. Allerdings können auch Kopien der Akte bzw. von Aktenbestandteilen angefordert

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