Archiv für Januar 2011

Die Kanzlei IP-Burg unter der AW3P-Lupe

Montag, 31. Januar 2011

00:45 Uhr

Heute möchten wir das Abmahnschreiben der Kanzlei IP-BURG, Immanuelkirchstraße 05, 10405 Berlin, näher vorstellen. Dabei werden wir nachfolgend auf die richtige namentliche Schreibweise verzichten, da IP-Burg eine eingetragene Wortmarke (Registernummer 302010033867) ist. Vielen ist diese Kanzlei auch besser bekannt unter den Namen: Kanzlei SEWOMA Rechtsanwaltspartnerschaft Sevriens und Wolff-Marting.

Das Abmahnschreiben umfasst 7 Seiten plus eine beigefügte Kopie der anwaltlichen Vollmacht.

Abmahner

Kanzlei IP-BURG
Immanuelkirchstraße 05
10405 Berlin

Rechteinhaber

oXiles Media GmbH
Bundesallee 171 Bundesallee 171
12715 Berlin 12715 Berlin
GF: Stephan Wozniak

Streitgegenstand

Porno: “Schulbank Collection”

Log-Firma

(Name verfälscht; eingetragene Wortmarke; Registernummer 302009069770)

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Abmahnungen durch die Graf von Schlieffen Collection GmbH

Freitag, 28. Januar 2011

13:15 Uhr

Es ist meist das gleiche Szenario. Eine Privatperson möchte im Onlineauktionshaus eBay einen Artikel verkaufen. Um dieses Angebot besser zu gestalten, wird ein Produktfoto zur Illustration eingefügt. Aus Unwissenheit, Gründen der Bequemlichkeit u.ä. werden regelmäßig und ungefragt diese Produktfotos einfach von anderen Websites kopiert. Aber Vorsicht, diese Praxis kann teuer werden, da man damit meistens gegen das Urheberrechtsgesetz verstößt. Die Folgen solch einer Urheberrechtsverletzung sind nicht unerheblich: Neben den Kosten für die Abmahnung eines beauftragten Anwaltes werden üblicherweise auch Schadensersatzforderungen gestellt – und haftbar sind allein Sie.

28. Zivilkammer des Landgerichts Köln – Az. 28 O 103/06 Nach § 72 UrhG ist jedes Lichtbild geschützt, unabhängig von seiner fotografischen Ausgestaltung. Es muss sich lediglich um ein

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RapidShare Uploader abgemahnt – Abmahnkosten über 2.000 Euro

Donnerstag, 27. Januar 2011

15:45 Uhr

Erneut wurde ein Uploader des beliebten One-Click-Filehosters RapidShare abgemahnt. Der Betroffene hatte das Filmwerk “Umständlich verliebt” auf den Filehoster geladen. Die Kanzlei Waldorf Frommer fordert für die Rechtsverletzung eine Gesamtsumme von über 2.000,00 Euro.

Filesharing via One-Click-Hoster ist mitunter ein gefährliches Spiel. Dies gilt zwar nicht für die Downloader, sehr wohl aber für die Uploader. Wir haben bereits mehrfach über Abmahnungen berichtet, die Uploader diverser Filehoster betroffen haben. Nun liegt uns erneut eine Abmahnung vor, die einen Nutzer des One-Click-Hoster RapidShare betrifft.

Der betreffende User hatte das Werk “Umständlich verliebt” bei RapidShare hochgeladen. Anhand der Abmahnung der Kanzlei Waldorf ist anzunehmen, dass dies per Remote-Upload geschah. Die Quelle des Uploads: ein Server, den der betroffene Nutzer bei der OVH GmbH

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Arbeitet FAREDS Anti-Piracy-Firma schlampig?

Mittwoch, 26. Januar 2011

02:30 Uhr

Die Initiative AW3P hat aktuell einen Abmahnfall vorliegen, dessen Inhalt sehr stark an die fehlerhafte Arbeit der Log-Firma: BHIP reliable Netservices erinnert. Da die Abmahnung (8 Seiten, 3 Anlagen) uns vorliegt, gehen wir von dem Anscheinsbeweis aus, das die Unterlagen einen realen Abmahnfall betreffen.

Abgemahnter X erhielt Mitte Januar 2011 eine Abmahnung der Kanzlei FAREDS Rechtsanwaltsgesellschaft mbR aus Hamburg. Ihm wird, so der Abmahner, ein offensichtlicher und besonders schwerer Urheberrechtsverstoß vorgeworfen.

Rechteinhaber:
Jens Kindvater

Streitgegenstand:
Musikwerk “Kindvater – Turn Back Time”
befindlich auf dem Sampler: Future Trance Vol. 52

[http://www.amazon.de/Future-Trance-Vol-52-Various/dp/B003JLJRMY
CD 2; Titel 14]

Forderungen:
- Strafbewehrte UVE
- Pauschalbetrag in

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RA Nümann vs. Heise Verlag

Dienstag, 25. Januar 2011

17:30 Uhr

Wie der Heise Verlag berichtet, ist Abmahnanwalt Peter Nümann ist mit dem Versuch gescheitert, dem Heise Zeitschriften Verlag Teile der Berichterstattung über das Geschäftsgebaren von Massenabmahnern verbieten zu lassen. Nümann sah durch Passagen eines c’t-Artikels seinen Ruf und seine Ehre verletzt. Dieser Ansicht widersprach das OLG Köln nun in einem Berufungsurteil deutlich.

In der Auseinandersetzung ging es um den Beitrag “Die Abmahn-Industrie“, der in c’t 1/10 erschienen ist. In dem Artikel hatte c’t darüber berichtet, dass Tauschbörsennutzer in großer Zahl abgemahnt werden. Unter der Zwischenüberschrift “Gebührenfalle” stellte der Autor des Berichts Holger Bleich ohne Nennung von Namen abstrakte Überlegungen für den Fall an, dass ein Rechtsanwalt dem Abgemahnten Kosten in Rechnung stellt, die seinem Mandanten in der Höhe nicht entstanden sind. Wörtlich heißt es im Artikel dazu: “Ihm würde auch

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